Montag, 28. September 2009
Samstag, 26. September 2009
weltwärts
(Fotoquelle: Picasa)
Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, für ein Jahr z.B. nach Mexiko, Nicaragua, Peru, Mosambik, Südafrika zu gehen, um dort Freiwilligenarbeit zu leisten?
Montag, den 28.09.09 können Sie sich ab der 7. Stunde (halb 2) in N23 über den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst informieren.
Frau Herrmann vom Welthaus Bielefeld informiert Schülerinnen und Schüler über das bundesweite Projekt weltwärts.
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Guerrilla-Gardening
Ein eigensinniges Konzept zur Verschönerung des Sozialraumes istGuerilla Gardening
"Guerilla Gardening" nennt sich der neue Trend, der in New York bereits in den siebziger Jahren begann, in London seine stärkste Verbreitung fand und nun auch in Deutschland immer mehr Anhänger findet. Vor allem in Berlin wimmelt es von Botanik-Aktivisten und Pflanz-Partisanen. Ihr Ziel ist es, aus Gehwegen und vollgemüllten Verkehrsinseln blühende Oasen aus Blumen und Sträuchern zu machen. Dabei finden die Bepflanzungen immer nachts statt, denn "Guerilla Gardening" ist illegal. Nur wer eine Genehmigung der Stadt hat, darf auf öffentlichen Plätzen etwas anpflanzen. Aber die Polizei – platzt sie denn einmal zufällig in eine Bepflanzungsaktion – ist meist eher amüsiert und lässt die Blumenfreunde friedlich weiterarbeiten.
Aber seit wann ist Gartenarbeit cool? Hält man als Jugendlicher Rasenmähen, neben Tischdecken und Hausschuhen, nicht für den Inbegriff des Spießigen? "Nein, durch unser soziales Engagement wollen wir diese trostlose Gegend hier verschönern", sagt einer der Wildgärtner, der seinen Namen nicht nennen möchte. "Außerdem gefällt uns der Gedanke, dass wir etwas Verbotenes tun, was aber eigentlich jeder gut findet. Wer will denn nicht lieber Blumen vor seiner Haustür haben, anstatt Müll und Unkraut?", sagt ein anderer, der sich komplett in seinen schwarzen Kapuzenpulli hüllt. So wird plötzlich Gartenarbeit aufregend, spannend und zur neuen Freizeitgestaltung: Umgraben statt Angraben, Pflanzen statt Tanzen. Ein Mädchen der Hamburger Gartentruppe liebäugelt mit den Primeln, die sie gerade gepflanzt hat. "Wie schön wäre es, wenn überall in der Stadt die Gehwege so hübsch aussähen wie hier." (Quelle: Art-Magazin, s.u.)
Weitere Infos erhalten Sie auch hier:
http://www.gruenewelle.org/index_de.html
http://www.art-magazin.de/szene/5486/
http://www.muellerkonzept.de/blog/2009/05/22/guerilla-gardening-das-buch-zur-realitat/
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Richard Reynolds,
Sozialraum
Donnerstag, 24. September 2009
Widerstandsressourcen fördern Resilienz
"Bei Untersuchungen von so genannten resilienten Kindern wurden stets wiederkehrende Merkmale entdeckt.
Die persönlichen Merkmale sind u.a.:
Positives Selbstkonzept und Selbstbild
Vertrauen in die eigene Selbstwirksamkeit
Kognitive und soziale Fähigkeiten (z.B. gute Schulleistungen oder die Fähigkeit auf Menschen offen einzugehen)
Hohe Eigenaktivität (die Kinder sind in der Lage sich selber Hilfe zu organisieren)
Stabile und vertrauensvolle Beziehung zu mindestens einer Person
Selbstvertrauen und Selbstverantwortung
Hohe Leistungsmotivation (Ehrgeiz)
Merkmale einer resilienzfördernden Umwelt:
Warmes, offenes, ehrliches Familienklima
Soziales Umfeld, in dem das Kind angenommen und akzeptiert wird
Finanzielle und materielle Sicherheit
Die Umwelt (z.B. Raumgestaltung der Kita; Kinderzimmer) ist so gestaltet, dass das Kind seine
Selbstwirksamkeit erfahren kann und Erfolge erlebt
Sorgen, Wünsche und Gefühle des Kindes werden ernstgenommen
Die Umwelt ist so gestaltet, dass das Kind nicht unnötigen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt ist (z.B. Schmutz, falsche Ernährung)
Das Kind hat Vorbilder, die ihm ein friedliches und kompetentes Verhalten bei Konflikten vorleben u.v.m.
Man kann diese Merkmale auch Widerstandsressourcen nennen.
Diese Ressourcen unterteilen sich in personale, soziale und körperliche (physische) Ressourcen. Je mehr Ressourcen ein Kind in diesen Bereichen zur Verfügung hat, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es resilient ist und schwierige Situationen ohne Schaden übersteht.
Maßnahmen zur Unterstützung eines positiven Selbstkonzepts:
Möglichkeiten bieten, in denen das Kind seine Selbstwirksamkeit erfahren kann
Situationen schaffen, in denen das Kind garantiert durch eigenes Tun Erfolge erzielen kann (Kurz: Erfolgserlebnisse ermöglichen)
Herausforderungen bieten, bei denen das Kind gefordert wird und die es ohne Überforderung gut bewältigen kann.
Dabei motivierend zur Seite stehen
Nicht zu schnell eingreifen und dem Kind Freiraum zur eigenen Erprobung der Fähigkeiten ermöglichen
Dem Kind signalisieren, dass seine Leistungen geschätzt werden und seine eigenen Fortschritte loben, dabei nicht mit anderen Kindern vergleichen
Durch Nicken, Lächeln, Liebkosungen und Blicke zeigen, dass das Kind angenommen und geliebt wird, dass es willkommen ist."
Quelle: Nach einem Aufsatz von Renate Zimmer, http://www.erziehungswelten.de/2007-07/resilienz-und-salutogenese-was-macht-kinder-stark.html
Die persönlichen Merkmale sind u.a.:
Positives Selbstkonzept und Selbstbild
Vertrauen in die eigene Selbstwirksamkeit
Kognitive und soziale Fähigkeiten (z.B. gute Schulleistungen oder die Fähigkeit auf Menschen offen einzugehen)
Hohe Eigenaktivität (die Kinder sind in der Lage sich selber Hilfe zu organisieren)
Stabile und vertrauensvolle Beziehung zu mindestens einer Person
Selbstvertrauen und Selbstverantwortung
Hohe Leistungsmotivation (Ehrgeiz)
Merkmale einer resilienzfördernden Umwelt:
Warmes, offenes, ehrliches Familienklima
Soziales Umfeld, in dem das Kind angenommen und akzeptiert wird
Finanzielle und materielle Sicherheit
Die Umwelt (z.B. Raumgestaltung der Kita; Kinderzimmer) ist so gestaltet, dass das Kind seine
Selbstwirksamkeit erfahren kann und Erfolge erlebt
Sorgen, Wünsche und Gefühle des Kindes werden ernstgenommen
Die Umwelt ist so gestaltet, dass das Kind nicht unnötigen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt ist (z.B. Schmutz, falsche Ernährung)
Das Kind hat Vorbilder, die ihm ein friedliches und kompetentes Verhalten bei Konflikten vorleben u.v.m.
Man kann diese Merkmale auch Widerstandsressourcen nennen.
Diese Ressourcen unterteilen sich in personale, soziale und körperliche (physische) Ressourcen. Je mehr Ressourcen ein Kind in diesen Bereichen zur Verfügung hat, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es resilient ist und schwierige Situationen ohne Schaden übersteht.
Maßnahmen zur Unterstützung eines positiven Selbstkonzepts:
Möglichkeiten bieten, in denen das Kind seine Selbstwirksamkeit erfahren kann
Situationen schaffen, in denen das Kind garantiert durch eigenes Tun Erfolge erzielen kann (Kurz: Erfolgserlebnisse ermöglichen)
Herausforderungen bieten, bei denen das Kind gefordert wird und die es ohne Überforderung gut bewältigen kann.
Dabei motivierend zur Seite stehen
Nicht zu schnell eingreifen und dem Kind Freiraum zur eigenen Erprobung der Fähigkeiten ermöglichen
Dem Kind signalisieren, dass seine Leistungen geschätzt werden und seine eigenen Fortschritte loben, dabei nicht mit anderen Kindern vergleichen
Durch Nicken, Lächeln, Liebkosungen und Blicke zeigen, dass das Kind angenommen und geliebt wird, dass es willkommen ist."
Quelle: Nach einem Aufsatz von Renate Zimmer, http://www.erziehungswelten.de/2007-07/resilienz-und-salutogenese-was-macht-kinder-stark.html
Donnerstag, 17. September 2009
Sonntag, 13. September 2009
Kreative Anwendungsmöglichkeiten von Computerspielen
Ole gibt jetzt auf seinem Blog einen ausführlichen und sehr empfehlenswerten
Überblick zum Thema creative games.
Wer Oles Blog noch nicht verfolgt, hier ist der Link:
http://ewundmpa-ole.blogspot.com/2009/09/computerspiele-spielkultur.html
Überblick zum Thema creative games.
Wer Oles Blog noch nicht verfolgt, hier ist der Link:
http://ewundmpa-ole.blogspot.com/2009/09/computerspiele-spielkultur.html
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