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Samstag, 17. Oktober 2009

Gelassenheit


Unter dem Titel und der Haltung der "Gelassenheit" haben wir die Unterrichtsreihe zur Salutogenese abgeschlossen. Was uns wesentlich erscheint, haben wir kurz auf buntem Papier - danke an Lena für die Papierspende! - notiert und angeheftet: Zum Lesen bitte anklicken!


Allen, die sich mit dem Thema Gelassenheit weiter beschäftigen möchten, seien zwei Buchtitel empfohlen:


Eckhard Schiffer: Reise zur Gelassenheit, erschienen bei Herder, und:

Verena Begemann: Hospiz - Lehr- und Lernort des Lebens, bei Kohlhammer erschienen. Die letzte Arbeit ist eine der besten Arbeiten der letzten Jahre zum Thema Lebenskunst, eine Kunst, die ihren Ursprung im Verständnis der Endlichkeit hat.

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Sonntag, 13. September 2009

GRR-GRD (generalisierte Widerstandsressourcen bzw. -defizite)

Ergänzend zum Konzept des Kohärenzgefühls (SOC) ist das Konzept der Widerstandsressourcen (GRR) von großer Bedeutung. Über den unten folgenden Link erhalten Sie eine gute Einführung in das Konzept:

http://www.reformhaus-fachlexikon.de/fp/archiv/krankheiten/Salutogenese.php

Dort lesen Sie:

"GRR = generalisierte Widerstandsressourcen: Neben dem SOC arbeitete Antonovsky ein weiteres Element der Salutogenese heraus, die generalisierten Widerstandsressourcen (GRR). Als generalisierte Widerstandsressourcen (GRR) bezeichnet Antonovsky sowohl individuelle (z.B. körperliche Faktoren, Intelligenz, Bewältigungsstrategien) als auch soziale und kulturelle Faktoren (z.B. soziale Unterstützung, finanzielle Möglichkeiten, kulturelle Stabilität), die als Ressourcen die Widerstandsfähigkeit einer Person erhöhen.Solche Widerstandsressourcen haben zweierlei Funktionen. Zum einen prägen sie kontinuierlich die Lebenserfahrungen und ermöglichen es, bedeutsame und kohärente Lebenserfahrungen zu machen, die wiederum das Kohärenzgefühl formen. Und zum anderen wirken sie als Potential, das aktiviert werden kann, wenn es für die Bewältigung eines Spannungszustandes erforderlich ist. Die Individuen unterscheiden sich darin, wie erfolgreich sie derartige Spannungszustände bewältigen. Das Coping-Konzept (Coping = Bewältigung) ist zentral für das Modell der Salutogenese. Stressoren können nicht (immer) vermieden werden, wichtig ist, wie mit belastenden Situationen und körperlichen Spannungszuständen umgegangen wird. Bei schlechter Spannungsbewältigung kann ein Stresssyndrom entstehen, und die Position auf dem Gesundheits-Krankheits-Kontinuum kann sich in Richtung Krankheit verschieben. Eine gute Stressbewältigung hat dagegen einen gesundheitsförderlichen Effekt.Die Rolle der Stressoren im Rahmen der GRR:Antonovsky postuliert, dass Stressoren einen Spannungszustand erzeugen, der darauf zurückzuführen ist, dass Menschen nicht wissen, wie sie in einer Situation reagieren sollen. Weiterhin definiert Antonovsky einen Stressor als ein Merkmal, das Entropie in ein System bringt; es handelt sich folglich um Lebenserfahrungen, die durch Inkonsistenz, Unter- oder Überforderung und fehlende Teilhabe an Entscheidungsprozessen gekennzeichnet sind.Antonovsky unterscheidet in Übereinstimmung mit anderen Autoren chronische Stressoren, größere Lebensereignisse sowie alltägliche Ärgernisse (im Englischen ”daily hassles”). Der Organismus reagiert auf einen Stressor mit einem Spannungszustand (tension), der pathologische, neutrale oder heilsame Auswirkungen haben kann.Antonovsky weist weiterhin darauf hin, dass die generalisierten Widerstandsressourcen negative Entropie in das System Mensch bringen, also die durch Stressoren ausgelöste Entropie abfedern. Sind nun ausreichend Widerstandsressourcen vorhanden, können Menschen ein starkes SOC ausbilden.Im ”inneren Milieu” des Individuums müssen diese verschiedenen GRRs koordiniert, gewichtet und organisiert werden. Ihre funktionale Gemeinsamkeit liegt wiederum in dem Kohärenzgefühl (sense of coherence) begründet, das zu einer erfolgreichen Spannungsbewältigung beiträgt."

Freitag, 11. September 2009

Kinder und Jugendliche stark machen

Vergleichen Sie die folgenden Links:

Zur Initiative "Mach dich stark für starke Kinder" der Caritas von 2007:
http://www.caritas.de/36345.html

Zur Initiative der Caritas für benachteiligte Jugendliche:
http://www.achten-statt-aechten.de/

Hier ist ein Kinospot zum Thema "Kinder stark machen":

http://www.notbremse.net/Superhelden_Kino_Spot.wmv

Donnerstag, 3. September 2009

Anwendung der Salutogenese

Zur Anwendung der Salutogenese im Offenen Ganztag hat Eckhard Schiffer einen interessanten Artikel ins Netz gestellt, den ich Ihnen zur Lektüre empfehle.

"Schatzsuche im offenen Ganztag – Lerngesundheit durch Ressourcenorientierung"
http://www.lvr.de/app/resources/schatzsuchekk.pdf

Vgl. auch: http://www.beltz.de/de/verlagsgruppe-beltz/gesamtprogramm/titel/wie-gesundheit-entsteht.html?tx_felogin_pi1%5Bforgot%5D=1


Zur Person des Autors: http://www.eckhard-schiffer.de/

Weitere Infos zur Anwendung der Salutogenese:

http://www.socialnet.de/rezensionen/21.php (Kinder alkoholkranker Eltern)
http://www.kinderstarkmachen.de/index.php
http://www.oegkv.at/fileadmin/docs/Fachbereichsarbeiten/Kriechbaumer.pdf

Resilienz

Caro hat eine interessante Seite zum Nachbarbegriff der Salutogenese "Resilienz" angemerkt. Merken Sie sich diese Seite, wenn Sie Fragen zu "Resilienz" haben! Dort wird auch über Salutogenese selbst informiert.

http://oe1.orf.at/libero/132276.html

Dienstag, 1. September 2009

Diskussion des salutogenetischen Konzepts im Ausgang von der Zusammenfassung von Christina E.




Antonovsky fragt nicht nach den Ursachen von Erkrankungen, sondern nach den Gründen, warum wir gesund bleiben. Er formuliert keine Gesundheitsdefinition, weil er nicht an einem absoluten oder idealistischen Konzept interessiert ist, weil dies nicht den realen Gegebenheiten entspricht. Gesundheit ist kein normaler passiver Gleichgewichtszustand, sondern ein labiles, aktives und sich dynamisch regulierendes System. Gesundheit und Krankheit sind Teil eines kontinuierlichen Prozesses, dessen Endpunkte völlige Gesundheit bzw. Krankheit sind.

Der Mensch erreicht nie die Endpunkte, sondern bewegt sich in der Mitte (Kontinuum), das heißt, er ist nie nur gesund oder nur krank.

Sonntag, 30. August 2009

Was erhält Menschen gesund? Lesehinweise zur Salutogenese